Katastrophenschutzeinsatz in Rheinland-Pfalz

In der vergangenen Woche wurde durch das Land Rheinland-Pfalz der Katastrophenschutz-Zug des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt angefordert, um bei der Bewältigung der Hochwasserkatastrophe zu unterstützen. Am 20. Juli machten sich am Nachmittag sechs Kameraden der Feuerwehr Saalfeld-Mitte gemeinsam mit Kameraden aus Remschütz, Crösten, Schmiedefeld und Reichmannsdorf auf den Weg in den Bereitstellungsraum am Nürburgring. Dort bezogen sie nach ca. sechsstündiger Fahrt am Abend Quartier. Die Einheiten unseres Landrkreises bildeten gemeinsam mit einem Einsatzzug aus dem Kyffhäuserkreis den Einsatzverband Thüringen 1, welcher in den darauffolgenden Tagen in den Ortslagen Sinzig und Bad Neuenahr-Ahrweiler zum Einsatz kam, um Katastrophenhilfe zu leisten.In beiden Einsatzgebieten wurden die Kameraden eingesetzt, um die Bevölkerung bei der Bewältigung der Katastrophe zu unterstützen und dringend notwendige Hilfe zu leisten. So wurden unter anderem Keller leergepumpt und/ oder von Unrat und Schlamm befreit, umgestürzte Bäume entfernt, Mensch und Material transportiert und mehrfach medizinische Hilfe geleistet.Der Einsatzzug Thüringen 1 war im Bereitstellungsraum am Nürburgring untergebracht, welcher vom THW aufgebaut und betrieben wurde. Neben Kräften der Feuerwehr sind dort ebenfalls Soldaten der Bundeswehr und mehrere Einheiten verschiedener Hilfsorganisationen untergebracht. Für die sehr gute Zusammenarbeit mit den Kräften vor Ort und die Bereitstellung der Infrastruktur sind die Kameraden sehr dankbar.Der Katastrophenschutzeinsatz der Saalfelder Kräfte dauerte vom 20. bis 24. Juli. Am Morgen des 24. Juli setzte sich der Verband gegen 08.15 Uhr in Bewegung, um die Heimreise anzutreten. Gegen 15 Uhr wurden die Kameraden des KatSchutz-Zuges Saalfeld-Rudolstadt durch den Kreisbrandinspektor und mehrere Saalfelder Kameraden wieder in Saalfeld empfangen. Im Einsatz waren das WLF mit dem Abrollbehälter Rüst, der MTW und das TLF4000